Club 27

Künstler, die Musikgeschichte geschrieben haben


Amy Winehouse – Ihr kurzer Weg zur Unsterblichkeit

 

Amy Winehouse, ein Name der im Gedächtnis bleiben und in so mancher Musikcommunity sicher noch lange diskutiert wird. Leider reiht auch sie sich mit ihrem viel zu frühen Tod in den fiktiven "Club 27" ein. In diesem werden Musiker geehrt, die im zarten Alter von 27 Jahren an den Folgen von Rauschmitteln verstarben.

 

Bereits als Teenagerin trat Amy Winehouse in kleinen Clubs auf und erhielt mit gerade mal achtzehn Jahren ihren ersten Plattenvertrag. Ihr Debütalbum "Frank" aus dem Jahr 2003 erreichte dreifachen Platin-Status. Der große Durchbruch gelang Amy mit dem Album "Black" aus dem Jahr 2006. Weltweit über 12,5 Millionen Mal verkauft, erhielt sie für ihre Leistung fünf Grammy Awards. Mit ihrer unvergleichlichen Stimme prägte sie den Stil des Retro-Soul und löste damit eine Welle aus. Anfang Dezember soll posthum ihr drittes Album veröffentlicht werden.

 

Extravagant – dies ist das perfekte Wort für Amy. Sie erweckte die Beehive-Frisur der sechziger Jahre wieder zum Leben und in Verbindung mit ihrem Schminkstil inspirierte sie sogar Karl Lagerfeld. Wie viele andere Musiker von Weltklasse erlag auch Amy der Versuchung, den Erfolgsdruck und Stress mit Rauschmitteln zu bekämpfen. Exzesse, Bulimie und Erschöpfungszustände prägten ihr junges Leben und führten leider auch zu ihrem frühen Tod, trotz wiederholter Entziehungsversuche. Fünf Wochen vor ihrem Tod musste ein Konzert in Belgrad unterbrochen werden, da sie absolut unfähig war, sich noch gerade auf der Bühne zu halten, geschweige denn, vernünftig zu singen. Sie starb an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums einsam in einem Hotelzimmer.

 

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